Deutscher Schulpreis 2020 - Informationen zur Ausschreibung

Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich für den Deutschen Schulpreis 2020 bewerben. Bewerbungen sind ab dem Frühjahr 2019 ausschließlich über das Online-Bewerberportal möglich. Von allen Bewerberschulen wählen die Auswahlgremien – bestehend aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern – die Schulen aus, die im Januar und Februar 2020 von Juryteams besucht und begutachtet werden. Danach nominiert die Jury des Deutschen Schulpreises bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2020.

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© Deutscher Schulpreis, Ausschreibung 2020

Wie Fördervereine immer stärker die Schulen prägen

Immer mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich für eine bessere Qualität der Bildung an Schulen und Kinder­tages­stätten. Das zeigte der Survey 2018 der Zivil­gesell­schaft in Zahlen (ZiviZ). Unter den neuen zivil­gesell­schaftlichen Bildungs­partnern nehmen die Kita- und Schul­förder­vereine eine heraus­ragende Rolle ein. In den vergangenen zehn Jahren haben die Förder­vereine im Bildungs­bereich einen regel­rechten Boom erlebt. Wie können Schulen dieses zivil­gesell­schaftliche Bildungs­engagement am besten nutzen, und wie gelingt es, auch in sozial schwachen Regionen aktive Kita- und Schul­förder­vereine auf­zubauen? Darüber sprach das Schulportal mit Katja Hintze, der Vorstands­vorsitzenden der Stiftung Bildung. Die spenden­finanzierte Stiftung Bildung unter­stützt und berät bundes­weit ehren­amtlich Engagierte in den Kita- und Schul­förder­vereinen.

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© Deutsches Schulportal, Autorin Florentine Anders, Bildquelle: Stiftung Bildung (Berlin)

„Menschen stärken Menschen"


50.000 Patenschaften für Menschen mit Fluchterfahrungen gibt es etwa bundesweit. Zehn Prozent hat allein die spendenfinanzierte Stiftung Bildung initiiert. Jetzt wurde das Erfolgsrezept im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen" für eine neue Zielgruppe erweitert.

Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in Umständen, die den Start ins Leben erschweren. Maßgeblich helfen können Pat*innen an ihrer Seite. „Das zeigen unsere Erfahrungen aus drei Jahren im Patenschaftsprogramm des Bundes eindrucksvoll", sagt Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung.

Ausweitung für sozial Benachteiligte

Ein Hemmschuh für die Betroffenen können Fluchterfahrungen sein, aber auch der soziale Hintergrund. Entsprechend wurde das 2016 initiierte Programm in Regie des Bundesfamilienministeriums nun zu „Chancenpatenschaften" ausgebaut. Zukünftig sollen zum Beispiel auch junge Menschen profitieren, deren Eltern sie nur wenig in der Schule unterstützen können.

Stiftung Bildung baut Präsenz aus

Bereits letztes Jahr hat die Stiftung Bildung dazu in acht weiteren Bundesländern Teams aufgebaut. An die bisherige Arbeit lasse sich dabei gut anknüpfen, sagt Stiftungsvorsitzende Hintze. Rund fünf Tausend Patenschaften hat man bereits beigetragen, als eine von 23 mitwirkenden Organisationen. Das Besondere: Als einzige Trägerin fördert die Stiftung Bildung Patenschaften nur zwischen Minderjährigen und das über ein bundesweites Netzwerk zu Kita- und Schulfördervereinen.

Hilfe unter Gleichaltrigen

„Diese Hilfe unter Gleichaltrigen ist sehr niedrigschwellig", so Hintze. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten zusammen für die Schule, lernen voneinander oder verbringen einfach gemeinsam Freizeit. Neben Minderjährigen können bei den Chancenpatenschaften auch Erwachsene und Familien dabei sein. Hier gibt es weitere Informationen zur Teilnahme am Programm. 

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© Stiftung Bildung, Bildnachweis: Pixabay,3dman_eu